Nachbau des Lübecker HolstentoresAnno: 2008

Seit 1977 galten die Landungsbrücken als Eingangsbereich des HANSA-PARK, welchen man traditionsgemäß über einen langen steinernen Landungssteg erreicht. Über die Jahre wurde dieser Bereich recht schlicht und maritim gehalten. Zudem erkannte man noch die Einflüsse des Vorbesitzers aus Dänemark in den Architekturen des Kassenbereichs wieder.

Das soll sich ändern.

Nach Jahren der Planung, 30 Jahre nach Eröffnung, meldete der HANSA-PARK mitte September 2007 den Ausbau des Eingangsbereiches und eine damit verbundene neue Themenwelt in Deutschlands einzigem Freizeitpark am Meer.


"HANSE in EUROPA" wird die neue, kleine Welt genannt. Sie ist das größte Langzeitprojekt des Freizeitparks. Mittlerweile wurde die ursprünglich gesetzte Bauzeit von 5 Jahren gesprengt, und die Geschäftsleitung wagt nunmehr keine Prognose für einen möglichen Fertigstellungstermin zu setzen. In einem Gespräch erläuterte HANSA-PARK Geschäftsführer Andreas Leicht, dass aufgrund der enormen Komplexität des Projektes eine fortlaufende Planung und damit Veränderungen am ursprünglichen Bebauungsplan unumgänglich geworden sind, um das volle Potential der Themenwelt ausschöpfen, und unnötige Folgekosten durch Nachbesserungen vermeiden zu können.


Gebäude aus verschiedenen HANSE Städten

Anno: 2010

Nachdem mit dem Fluch von Novgorod 2009 der russische Thementeil der Hanse im hinteren Bereich des Parks erschaffen wurde hat man sich für 2010 wieder dem vorderen Bereich zugewand. Hier wurde am 21. Mai der 2. und 3. Bauabschnitt feierlich enthüllt und zeigt detailreiche Fassaden der Hansestädte Brügge, Hamburg, Lübeck, Rostock und Visby. Zu finden sind diese auf beiden Seiten, hinter dem Holstentor, und verdecken somit die eher kahlen Fensterfronten des HANSA-PARK Shops und der Fun & Sweets Spielehalle.


  

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b_360_240_16777215_00_images_historie_themenbereich_hanse-in-europa_hanse-in-europa_03.jpgAnno: 2011

Mit Gebäudefassaden aus der belgischen Hansestadt Brügge, der niederländischen Hansestadt Groningen und Frankreichs Hauptstadt Paris wurde nunmehr die letzte Front des HANSA-PARK Shop dekoriert. Besonderes Augenmerk sollte man hier auf kleine meißt nicht offensichtliche Details werfen, wie zum Beispiel die Nachbildung einer Sonnenuhr un die kleine Statue der heiligen Maria.


b_280_184_16777215_00_images_historie_themenbereich_hanse-in-europa_hanse-in-europa_04.jpgDas persönlich gesteckte Ziel der neuesten Themenwelt ist es Urlaubsgefühle für ein historisches Europa zu wecken. Doch den Bauherren ist klar, dass mehr dazu gehört als detailgetreue Häuserfassaden. Für die Zukunft soll die Hanse noch lebendiger und greifbarer für die Besucher werden. Dafür baut der Masterplan des Projektes auf vier Grundpfeilern auf. Neben dem ersten Pfeiler, der Architektur, steht Pfeiler Nummer Zwei für eine neue Erlebnisgastronomie. Vor allem das SB-Restaurant Weltenumsegler soll dafür überarbeitet werden, und mehr zum Thema HANSE in EUROPA ausgerichtet werden. Internationale Gerichte aus der Zeit der Hanse wären hierbei denkbar. Aber vor allem kleine Geschäfte und Stände sollen das kulinarische Angebot berreichern. Der dritte Pfeiler stellt den Bereich der Souveniers dar. Mit dem HANSA-PARK Shop beherbergt die Themenwelt bereits die größte Ladenfläche des Parks und bietet somit die besten Bediengungen für einen Ausbau und einer Umgestaltung des Shops. Denkbar wäre u.a. eine Umgestaltung der Innenräume in ein historisches Kontor mit Gewürz- und Teeverkauf, sowie dem klassischem HANSA-PARK Merchandise. Der letzte Pfeiler Nummer Vier, betrifft die Shows und Events. Die Geschäftsleitung wollte zu dem zukünftigen Angeboten noch keine Angaben machen, aber in einer großen Gesprächsrunde mit Fanklubmitgliedern wurden Events wie historische Märkte oder Gaukler- und Artistenvorstellungen nicht ausgeschlossen.


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b_360_240_16777215_00_images_historie_themenbereich_hanse-in-europa_hanse-in-europa_05.jpgAnno: 2012

Der Kassenbereich des Parks wurde innerhalb von zwei Jahren zu einem beeindruckenden Teil der HANSE in EUROPA umgebaut. Zuerst wurde der rechte Teil mit den Gruppenkassen und den Toiletten mit Fassaden aus den Städten London, dem dänischen Ribe und dem berühmten norwegischen Bergen vorgenommen. Alle gemeinsam bedeutende Nordsee-Hafenstädte zu Zeiten der Hanse. Der Stalhof war das wichtigste Handelshaus der Hanse in London. Es befand sich am Nordufer der Themse und wurde nach dem Verkauf durch die Hansestädte Hamburg, Bremen und Lübeck in "Steelyard" (Stahlhof) umbenannt. Das Fachwerkhaus aus dem dänischen Ribe, repräsentiert Dänemarks älteste Stadt. Das Gebäude findet man noch heute in einer Fußgängerzone nahe des Doms zu Ribe. Die Stadt Bergen war für die Hanse eine der wichtigsten Handelshäfen an der Nordsee. Sie erbaute dort ein Kontor unter dem Namen "Tyske Bryggen" (Deutscher Kai). Auch durch die unzähligen Kaufleute und Handwerker der Hanse festigte Bergen damals seinen Status als größte Stadt Norwegens.


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b_300_450_16777215_00_images_historie_themenbereich_hanse-in-europa_hanse-in-europa_06.jpgAnno: 2013

Schließlich wurde mit dem rechten Kassenbereich ein großer Schritt in Richtung Vervollständigung getan. Mit Nachstellungen von Hanse-Häusern aus den Städten Lübeck, Kopenhagen, Bremen, Frankfurt am Main, sowie Goslar . Auch Nürnberg ist in diesem Bauabschnitt mit einem Gebäude vertretten, und zwar dem Pilatushaus, mit seinem achteckigen Spitzerker. Das Standbild des Drachentöters, dem Heiligen Georg, repräsentiert das Handwerk des Plattner, welcher im Nürnberger Original ansässig war. Er fertigte Stech- sowie Rennzeuge für Turniere oder Feldharnische für den Krieg. Mit dem Römer, dem historischen Rathaus, reiht sich Frankfurt am Main mit ein. Sowohl Nürnberg wie auch Frankfurt am Main waren keine Hansestädte, aber auf der Handelsroute zwischen Nord- und Südeuropa wichtige Handelsstationen. Goslar ist ebenfalls mit seinem Rathaus und dem bekannten Seitenbalkon vertretten. Daneben schließt sich Bremen an, sowie Kopenhagen mit einem Speicher aus dem berühmten Handelsviertel "Christianshavn". Ein weiterer Lübeckabschnitt vervollständigt das Gesamtbild des Vorplatzes.


Der nächste Bauabschnitt für die Themenwelt HANSE in EUROPA ist für die Winterpause 2015/2016 vorgesehen.


Besuchen Sie auch die neue Internetpräsenz zur neuen Themenwelt unter: www.hanse-in-europa.de

Bilder und Videos, sowie viele Informationen zum Hansebund und dessen Historie können Sie hier entdecken und nachlesen, ebenso weiter Informationen zum Baufortschritt im HANSA-PARK.