Die letzten Sonnenstrahlen eines warmen Sommerabends ziehen über den Rand der Welt hinweg.

Die Schatten neigen sich mehr und mehr über das Land. Es wird kalt. Die Zeit der Schattenwesen bricht herein. Und wenn der Sommer dem Herbst weichen muss erwachen all die Nachtmahre und Dunkelalben, um die Lebenden in die dunklen Geheimnisse der Unterwelt einzuweihen.


  • Fluch von Novgorod

Das ganze Jahr über finden sich Mutige, die sich Richtung Novgorod auf machen, um ein Geheimnis zu lüften, welches schon seit vielen Jahren für Angst und Schrecken sorgt. Auf Ihrer Suche nach zwei vermissten Händlern erfahren sie von einer gefürchteten Bruderschaft, die Gerüchten zufolge in der Unterwelt ihre Rückkehr plant. Sollte dies geschehen, stürzt die Welt erneut in Dunkelheit und Verdammnis. Eine lange Zeit schien dieses Gerücht ein Gerücht zu bleiben. Doch was sich nun der Stadt Novgorod ereignet lässt selbst den Mutigsten Mann das Blut in den Adern gefrieren. Wolchow ist zurück. Mächtiger denje. Mit seiner Bruderschaft erweckt der dunkle Magier den Fluch zum neuen Leben. Trete dem Bösen gegenüber!


  • Alte Reetdachkate

Draussen, im Windebyer Noor verrichtet der Torfstecher Jan seine Arbeit. Einen Torfklumpen nach dem anderen holt er aus dem Moor herraus. Schmuckstücke und Wertsachen reicht er an seinen Ziehvater weiter. Dr. Wilhelm Bolting hat ihn über viele Jahre aufgezogen. Und Jan vertraut dem Doktor. Neben seinen Tätigkeiten als Mediziner ist Wilhelm Bolting auch erfahren in Archäologie und Mythologie. Und was er erfährt beunruhigt in sehr. Jedes Jahr um diese Zeit wird in den alten Sagen von Wesen erzählt, die aus der Anderwelt wieder in die Welt der Lebenden zurück kehren, um von Ihnen Besitz zu ergreifen. Was der Doktor nicht erfährt ist, dass Jan dieser mysteriösen Macht bereits erlegen ist, und im Moor einen unheimlichen Fund macht. Erfahre in der alten Reetdachkate, was in jener Nacht geschehen ist.


  •  Schattenwelt von Utgard

Das Moor. Während Jan dem Bösen vorerst entkommen konnte, verirren sich immer mehr Menschen im Moor. Getrieben von einer unbekannten Macht missachten sie den Rat der alten Schriften. Auf der Suche nach dem Unerklärlichen stoßen sie auf geheimnisvolle Wesen, lebendige Vogelscheuchen, und eine Unzahl von heim gekehrten Seelen, die im Moor ihr Ende gefunden haben. Die Tore nach Utgard haben sich geöffnet. Dunkelalben, Nachtmahre und Wiedergänger treiben nun hier ihr Unwesen. Willst du überleben, musst du den Weg herraus finden. Den Weg aus diesem irren Labyrinth.


Ehemalige Grusel-Attraktionen

  • Höhle des Werwolfs

Hast du Angst vor Bären? Hab Angst vor dem Werwolf!

Den dieser treibt sein Unwesen, wenn der Vollmond aufgeht. Die Trapper halten die Geschichten von einem Menschen in Wolfsgestalt für Unsinn. Doch das Volk der Ostsee-Indianer ist sich sicher dieses Wesen gesehen zu haben, nicht weit von Ihrem Lager entfernt.

Als es vermehrt zu Übergriffen auf die Trapper und Einwanderer gibt, mit deutlichen Spuren eines Wolfangriffs, machen sich die erfahrensten Jäger auf, um der Sache auf den Grund zu gehen.

Sie folgen den Hinweisen der Indianer, hinüber zu den Bergen, bis sie schließlich an den Rand einer tiefen, dunklen Höhle gelangen...


Bildergalerie zu 2011 Bildergalerie zu 2012

Was ist Haustblot

In der Nordischen Mythologie war es Brauch am 23. September des Jahres ein dreitägiges Erntefest zu Ehren der Götter zu feiern. Zur Herbst Tag- und Nachtgleiche wurde das Herbstopferfest (Haustblot) mit einem Eber, als Opfer an den Gott Frey, und viel "Wodelsbier" zu ehren Odins gebührend zelebriert. Aus den letzten Korngarben wurde der Erntedankkranz geflochten, und in den Wohnstuben wurden als Dankopfer für Thor ein Korn- oder Haferbüschel in die Wohnstuben gehängt.