Seit fast 15 Jahren fasziniert die Lasershow. Blitze und Lichtkegel, in allen Formen und Farben, zucken durch den Raum, und die Musik schwebt im Dolby Surround Ton um die Zuschauer. Eine Darbietung, die nur wenige Freizeitparks zu bieten haben. Einzigartig in Norddeutschland.

Die Lichter, welche vor kurzem die Treppen und Gänge des mächtigen Raumes erleuchteten, löschen sich allmählich und das große Logo wird vom Dunkel eingehüllt. Alleine das Schwarzlicht taucht die Bühne in ein mystisches Bild. Der Vorhang hebt sich und die messerscharfen Laser schneiden sich durch das Dunkel. Was nun folgt, ist eine perfekte Symbiose aus Licht und Musik.

Lange Zeit war die Show bekannt für seine rytmischen und besinnlichen Techno und Trance Melodien. 2009 kam das Umdenken. Die Veranstalter versuchten mehr Authentizität in die Show zu bringen. Mit mexikanischen Rythmen, schnellen Gitarrenriffs und symphonischer Musik wollte man dem Themenbereich Mexiko gerecht werden. 2010 und 2011 wurden hingegen mit hauseigenen Soundtracks und opulenten Videoprojektionen die Geschichte des Fluch von Novgorod und der Schlange von Midgard erzählt. Die Umstellung auf mexikanische und orchestrale Sounds wurden allerdings nicht so positiv angenommen wie die Macher sich erhofft hatten. Zur Saison 2012 gab der HANSA-PARK bekannt, dass man sich wieder mehr an "Dreams Of Light" zurückorientieren will und mit neuen modernen Elektrosounds dem Wunsch der Gäste entgegen kommen möchte.

Das Laserbild eines SchädelsDie Technik welche hinter dem Gewirr aus Lasereffekten steht, stammt aus der Special Effect Schmiede von Lobo Electronic. Eine Investition, die es dem Hansa Park ermöglichte, eine der ersten Laserprojektoren mit einem vollem Farbspektrum in Betrieb zu nehmen. Eine Technik, die sich zu damaliger Zeit noch in Kinderschuhen befand, heutzutage aber nicht mehr wegzudenken lässt.

Fakten zum Laser:

  • größtenteils als Beamshow ausgerichtet (Laser befinden sich auf der Bühne und strahlen ins Publikum hinein)
  • Mischgaslaser, bei ca. 3,5 W garantierter Leistung.
  • Farbspektrum beinhaltet Gelb, Grün, Rot und Blau
  • erweitert durch Ablenkspiegel, verteilt auf Bühne und Deckengerüst.

Lasershows von damals.

Die Gestalter waren schon immer experimentierfreudig. Mal haben sie Skelette zu Micheal Jacksons Thriller tanzen lassen, oder einen Riesigen Kopf zum leben erweckt, welcher Teil der 2002 gelaufen "Be Cool" Show war.