b_300_200_16777215_00_images_historie_geschichte_hansaland_01.jpgDa die Landesbank Schleswig-Holstein das LEGOLAND® Sierksdorf größtenteils mitfinanziert hatte, musste die Bank den Park nun treuhänderisch verwalten. Der bayrische Steuerberater Rudolf Erich Leicht wurde von der LB Kiel als Generalbevollmächtigter eingesetzt.

Im Herbst 1976 fanden sich Investoren in Form der Flick-Enkelin Dagmar Gräfin von Vitzthum und ihrem Onkel Karl Raabe. Sie investierten rund 10 Millionen Mark in den Umbau des Parks, welcher zuvor das dreifache gekostet hat. Zur selben Zeit entschloss sich Rudolf Erich Leicht, Vater des heutigen Geschäftsführers Christoph Andreas Leicht, für die Investoren den Park zu übernehmen.

Als Geschäftsführer kam Horst Hamelberg zum Einsatz, und brachte ein neues Konzept mit. Inspiriert durch die Nähe zur Ostsee und dem Einzugsgebiet, soll sich das Konzept an dem "maritimen Thema Hanse" orientierten.


7 Monate nimmt der Umbau in Anspruch. Dabei behielt man, unter anderem, die Gebäude im Eingangsbereich sowie den Souvenier-Shop und das SB Restaurant, um so Geld und Zeit zu sparen. Daher erkannte man noch lange nach der Übernahme Ähnlichkeit am Eingangsbereich mit dem der anderen LEGOLAND® Parks.

Am 15. Mai 1977 öffnete das HANSALAND zum ersten mal seine Tore für das Publikum. Schon in diesem Jahr strömte dreiviertelmillionen Besucher in den Freizeitpark. Unter anderem lockten einige neuen Fahrattraktion. Darunter Norddeutschlands erste original amerikanische Wildwasserfahrt der Firma Arrow (Inbetriebnahme am 21. Juli d. J.).

Große Zustimmung erfuhr die neue Parkleitung durch die überarbeitete Preispolitik. Anstatt, wie im LEGOLAND® Sierksdorf, für jede Attraktion einzeln zu kassieren, bezahlt der Gast nur einmal neun Mark Eintritt und kann alle Angebote kostenfrei nutzen. Der Inklusivpreis wurde zu einer werbewirgsamen Marketingstrategie.


In den Folgejahren wurde weiter kräftig investiert:

1978: Eröffnung des seinerseits größtem und modernsten Kuppelbau-Delfinariums Europas. In der "Aquarena" wird über mehrere Jahre die "Florida Delfin Show" präsentiert, in der Edi van Stijn die Kunstücke seiner Delfine zeigt.
1979:

Die Westernstadt "Bonanza City" wird erweitert, wozu die "Shooting Gallery", die "Gamble Hall" und die alte Westernschmiede zählen.

Eine besondere Neuinvestition ist auch das Rundkino mit dem gläsernen Kuppeldach und den Riesenleinwänden, ganz in der nähe der Westernstadt. Auf 70 mm-Projektoren wurden hier Action-Filme aus den USA gezeigt

1980: Ein Star am Achterbahnhimmel wird geboren. Europas größte Looping-achterbahn "Superrollercoaster Nessie" wird eingeweiht. Sie ist in seiner Form einzigartig auf der Welt. Kultstatus erreichte die Achterbahn unter anderem durch das Durchfahren eines Loopings ohne Schulterbügel.
1981:

Inbetriebnahme der Riesen-Schiffschaukel "Fliegender Holländer", welche ihre Fahrgäste auf eine luftige Höhe von 24 Metern befördert.

Ausbau des Themenbereiches "Abenteuerland".

1982: Erweiterung des Showprogramms um Seelöwen-Vorführung und Hunde-Revue.
1983: Baubeginn von Norddeutschlands größtem Show-Theater mit rund 1800 Sitzplätzen.
1984: Das große Show-Theater wird eingeweiht. Zur Eröffnung wird Frank Elstner mit der Exklusivshow "Wetten Spaß" präsentiert.
1985: Wim Theolke Show "Der große Spaß" im Show-Theater.

1986:

Inbetriebnahme der Wasser-Achterbahn "Super Splash" mit einer Schussfahrt aus 20 Metern Höhe und 85 Prozent Gefälle, inklusive kleiner Sprungschanze.

Michael Schanze live mit seiner Plopper-Party "Die Show vom Publikum - Für's Publikum"

1987: Umbenennung des HANSALAND in HANSA-PARK.